Ansprechpartner und aktuelle Pressemitteilungen
Als Zentralabteilung Unternehmenskommunikation beantworten wir alle Ihre Anfragen rund um den Stadtwerke-Konzern. Dazu zählen die Bereiche:
- Strom, Erdgas, Fernwärme, Trinkwasser
- Nahverkehr, Bäder und Eishalle, WELLNEUSS
Darüber hinaus beantworten wir auch Presseanfragen zu den mehrheitlich städtischen Töchtern:
- Abfall - und Wertstofflogistik Neuss GmbH (AWL)
- InfraStruktur Neuss AöR (ISN)

Gerne beantworten wir Ihre Presseanfragen rund um den Konzern Stadtwerke Neuss sowie zur Abfall- und Wertstofflogistik Neuss und zur InfraStruktur Neuss.
Sprechen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gerne weiter.
Ihre Ansprechpartner für Presseanfragen
Jürgen Scheer
Pressesprecher
Tel.: 02131/5310-250
Fax: 02131/5310-259
E-Mail: presse@stadtwerke-neuss.de
Alexandra Hartig
stellvertretende Pressesprecherin
Tel.: 02131/5310-207
Fax: 02131/5310-9207
E-Mail: presse@stadtwerke-neuss.de
Martina Neskes
Assistenz
Tel.: 02131/5310-251
Fax: 02131/5310-9251
E-Mail: presse@stadtwerke-neuss.de
Aktuelle Pressemitteilungen
Mit dem DeutschlandTicket jetzt „NEmo Shuttle“ zwei Monate kostenfrei nutzen
Mit dem VRR abgestimmte Marketing-Aktion im September und Oktober
Die Stadtwerke Neuss wollen weitere Kunden für das DeutschlandTicket gewinnen und sie gleichzeitig von „NEmo Shuttle“ überzeugen. Nachdem das Bediengebiet des On Demand-Pilotprojektes bereits zum 1. Juni kostenneutral deutlich ausgeweitet wurde, werden im September und Oktober zudem alle Abo-Kunden des DeutschlandTickets den neuen Mobilitätsservice kostenfrei nutzen können.
Dies bedeutet: Wer es noch nicht hat sollte schnell ein DeutschlandTicket-Abo abschließen. Anschließend kann er
dann – sofern noch nicht geschehen - die „NEmo Shuttle“-App herunterladen, sich registrieren und dann im persönlichen Profil unter „Fahrgastangaben“ das Merkmal „Deutschlandticket“ aktivieren. Bereits bestehende DeutschlandTicket- und „NEmo-Shuttle“-Kunden müssen diese Zusatzangabe in ihrem bereits bestehenden Profil vornehmen. Durch den NEmo-Fahrer erfolgt dann im Fahrzeug die Überprüfung anhand des DeutschlandTickets.
Die kostenlose Mitfahrt während der Aktionsmonate September und Oktober gilt für den DeutschlandTicket-Inhaber sowie seine Mitfahrer. Das DeutschlandTicket erfreut sich bei den Stadtwerken Neuss extrem großer Beliebtheit. Monatlich nutzen es rund 20.000 Neusserinnen und Neusser über ihren Vertrag mit den Stadtwerke-Verkehrsbetrieben.
Bediengebiet deutlich ausgeweitet
Seit der erfolgten Erweiterung am 1. Juni leben fast 100.000 Neusserinnen und Neusser im vergrößerten Bediengebiet. Neu hinzukommen waren Weckhoven, Reuschenberg, Erfttal, Selikum, Gnadental, Pomona, das Dreikönigenviertel sowie größere Teile des Stadionviertels, des Augustinusviertels und von Grimlinghausen und Uedesheim.
Auch das „Lukas“-Krankenhaus und die Stadthalle gehören als attraktive „Points of interest“ zum erweiterten Bediengebiet dazu. Insgesamt sind bei „NEmo Shuttle“ über 9.000 virtuelle Haltepunkte hinterlegt.
„Die kostenneutrale Gebietserweiterung im Juni hat zu einem deutlichen Fahrgastwachstum, einer Einnahmensteigerung und somit auch zu einem gestiegenen, aber immer noch unter dem Planansatz liegenden Kostendeckungsgrad geführt“, erklärt Stephan Lommetz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Neuss. „Wir starten mit den zwei Freimonaten für DeutschlandTicket-Kunden jetzt eine weitere Marketing-Aktion für „NEmo Shuttle“, bevor unsere Gremien dann über eine Fortführung des Pilot-Projektes zu entscheiden haben,“ so Lommetz weiter.
Der On-Demand-Service „NEmo Shuttle“ war als Ergänzung zum regulären ÖPNV am 29. Februar 2024 als auf zwei Jahre angesetztes Pilotprojekt im Neusser Süden gestartet.
Weitere Infos, auch zum Download der kostenfreien App unter www.stadtwerke-neuss.de/nemo-shuttle .
Services der Stadtwerke Neuss rund um die Uhr praktisch in neuer App verfügbar
Digitaler Kundenservice auf dem Smartphone oder dem Tablet
Zahlreiche nützliche Funktionen bieten die Stadtwerke Neuss ab sofort auch über die gleichnamige App an. Diese kann kostenlos aus den App-Stores für Android- und Apple Geräte heruntergeladen und sofort in Betrieb genommen werden. „Das Smartphone ist längst zu unserem täglichen Begleiter geworden", erklärt Christiane Koppelmann, Abteilungsleiterin Vertrieb bei den Stadtwerken Neuss." Zahlreiche Services werden inzwischen mobil in Apps abgebildet.
Bei der Auswahl des Anbieters haben wir auf leichte Bedienbarkeit geachtet, aber auch auf die Möglichkeit, die Services nach und nach auszuweiten.“
Direkt auf der Startseite der App können sich die Stadtwerke-Energiekunden für das Portal registrieren, um dann Vertragsdaten und Rechnungen einzusehen, Daten oder Abschlägeanzupassen oder den Zählerstand zu melden. "Mit der Eingabe von Verbrauchsdaten bekommt man zudem eine Übersicht, wie sich der Strom- oder Gasverbrauch im Jahresverlauf entwickelt haben und wie diese auf Basis dieser Daten bis Jahresende prognostiziert werden“, so Thomas Wenzlaff, Abteilungsleiter Kundenabrechnung. Da hier auch reale Verbrauchsdaten aus dem Vorjahr berücksichtigt werden, erhält man einen genauen Vergleich.
Der praktische Nutzen der App steht bereits zum Start eindeutig im Vordergrund. Möglich sind Zählerstandsmitteilung per Smartphone-Foto, komfortable Verbrauchsübersichten, Abschlagsänderungen, Bankdatenänderungen, Vertrags- und Rechnungseinsichten. Wer sich aktuell über eine Umstellung auf eine umweltschonende Online-Rechnung entscheidet erhält zudem einen Einmalbonus auf seine Energierechnung von 10 Euro.
Ein Ausbau der Angebote wird nach und nach erfolgen, denn mit der App möchten die Stadtwerke echte Mehrwerte bieten. "Mobile Dienste sind mehr denn je gefragt, dem passen wir uns an. Es ersetzt jedoch nicht den persönlichen Kontakt, sondern ist vielmehr eine Ergänzung", so Christiane Koppelmann.
Die App steht sowohl im Google- als auch im Apple-Store unter "Stadtwerke Neuss" zum kostenlosen Download bereit.
Bediengebiet von „NEmo Shuttle“ wird deutlich erweitert
„NEmo Shuttle“ ist ab dem 1. Juni für rund 100.000 Neusserinnen und Neusser unmittelbar von zu Hause nutzbar
Die Stadtwerke Neuss haben den Beschluss ihres Aufsichtsrates von März zügig umgesetzt. Das On-Demand Bediengebiet von „NEmo Shuttle“ wird zum 1. Juni deutlich erweitert. Ziel dieser kostenneutralen Optimierung ist, die Nutzerzahlen und damit auch die Einnahmen des Pilotprojektes zu verbessern. Die Geschäftsführung hatte dem Aufsichtsrat zuvor konkrete Optimierungsmaßnahmen vorgestellt. Hierzu gehörte vor allem eine Erweiterung des OnDemand-Bediengebietes unter Beibehaltung der ursprünglich vorgesehenen Kapazität und des Kostenrahmens. Dem Antrag der Stadtwerke hat die Bezirksregierung Düsseldorf als zuständige Genehmigungsbehörde zunächst vorbehaltlich mittelseiner einstweiligen Erlaubnis zugestimmt. Die offizielle Genehmigungsurkunde wird in den kommenden Wochen erwartet.
Bediengebiet wächst stark
Nach der erfolgten Erweiterung werden künftig fast 100.000 Neusserinnen und Neusser im vergrößerten Bediengebiet leben. Neu hinzukommen werden am 1. Juni Weckhoven, Reuschenberg, Erfttal, Selikum, Gnadental, Pomona, das Dreikönigenviertel sowie größere Teile des Stadionviertels, des Augustinusviertels und von Grimlinghausen und Uedesheim.
Auch das „Lukas“-Krankenhaus und die Stadthalle gehören als attraktive „Points of interest“ zum erweiterten Bediengebiet dazu. Insgesamt sind bei „NEmo Shuttle“ dann über 9.000 virtuelle Haltepunkte hinterlegt.
„Wir erhoffen uns von dieser kostenneutralen Optimierungsmaßnahme ein Fahrgastwachstum und eine Einnahmensteigerung und somit einen höheren Kostendeckungsgrad als bisher“, erklärt Stephan Lommetz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Neuss.
Der On-Demand-Service „NEmo Shuttle“ war als Ergänzung zum regulären ÖPNV am 29. Februar 2024 als auf zwei Jahre angesetztes Pilotprojekt im Neusser Süden gestartet. Die Nutzerzahlen blieben trotz sehr guter Bewertungen deutlich hinter den Erwartungen zurück. Ein vorzeitiger Stopp des Pilotprojektes stand aber nicht zur Diskussion.
Stadtwerke bieten kostenlose Beratung zur Wärmeversorgung
Individuelle Terminvereinbarung mit Heizungsprofi Guido Tackenberg
Der Informationsbedarf bei Immobilieneigentümern für die künftige Wärmeversorgung in Bestandsgebäuden ist weiterhin hoch. Ihr jahrzehntelanges „Know-How“ auf diesem Gebiet geben die Stadtwerke Neuss regelmäßig den Neusserinnen und Neussern etwa über sogenannte „Energiefrühstücke“ weiter. Eine noch individuelle Beratung kann ab sofort in Anspruch genommen werden. Im Foyer des Stadtwerke-Neubaus (Moselstraße 24) ist hierfür eine kleine Ausstellung aufgebaut.
Moderne Wärmepumpengeräte von verschiedenen Herstellern mit und ohne integriertem Speicher, aber auch hybride Lösungen und PV-Panels werden hier gezeigt. Der langjährige Stadtwerke-Energieberater Guido Tackenberg
analysiert dann im Ausstellungsraum mit dem Interessenten die bestehende Wärmeversorgung. Daraus abgeleitet wird der Heizungsprofi dann als Service kostenfrei und unabhängig eine passende Heizungslösung vorschlagen.
Fragen zur Heizung und zur künftigen Wärmeversorgung stellen sich gerade die meisten Immobilienbesitzer. Wann lohnt sich ein Heizungswechsel? Wie modernisiert man in Abhängigkeit vom jeweiligen Gebäude richtig? Was sind die sinnvollsten regenerativen und hybriden Technologien für die Wärmeversorgung von morgen? „Wer vor einer Umrüstung in den eigenen vier Wänden steht und noch unsicher ist, was er machen soll, dem helfe ich mit meinem Wissen und meiner Erfahrung gerne weiter“, so Heiztechnik-Fachberater Guido Tackenberg. „Die Terminvereinbarung erfolgt dann per Telefon oder E-Mail direkt mit mir.“
Interessenten für das kostenlose Beratungsangebot der Stadtwerke melden sich zur Terminvereinbarung direkt bei Guido Tackenberg. Telefonisch unter 0171 – 5520151 bzw. per Mail an guido.tackenberg@stadtwerke-neuss.de.
Stadtwerke Neuss suchen im Februar wieder Partner für ein Sport-Sponsoring
Veranstalter von Läufen und Ballsport-Turnieren sollen sich melden
Die Stadtwerke Neuss setzen auch in diesem Jahr ihr Sport-Sponsoring-Konzept fort. Der lokale Versorgungs- und Infrastrukturdienstleister sucht im Februar interessierte Vereine und Initiativen, die in diesem Jahr Laufsportveranstaltungen oder Ballsportturniere in der Stadt Neuss durchführen. „Unser Fokus gilt dem Breiten- und Jugendsport in Neuss und seinen Stadtteilen. Deswegen haben wir gezielt die beiden Säulen aufgesetzt. Laufsportveranstaltungen für jedermann auf der einen und Ballsportturniere für Kinder und Jugendliche auf der anderen Seite“, umreißt Stadtwerke-Kommunikations- und Marketingleiter Jürgen Scheer die Ausrichtung des Sport-Sponsoring-Konzeptes.
Laufveranstaltungen und Jugend-Turniere im Fokus
Die beiden Säulen, für die sich ab sofort Vereine und Abteilungen bewerben können, sind Laufsportveranstaltungen und Ballsportturniere für Kinder und Jugendliche. „Angesprochen fühlen sollen sich beispielsweise Fußball-Vereine, die ein Jugendturnier ausrichten, aber natürlich auch Handball-oder Basketballclubs. Mit den Laufveranstaltungen wollen wir ganz gezielt den Breitensport unterstützen“, so Scheer über die von ihm entwickelte Konzeption.
Das Sponsoring-Prinzip sieht vor, dass die Stadtwerke für jeden Laufenden wie auch für jeden Teilnehmenden bei den Ballsport-Turnieren dem ausrichtenden Verein jeweils 1 Euro zur Verfügung stellen. Die Bewertung wird dabei anhand der Erfahrungen bei früheren Veranstaltungen und Turnieren erfolgen. Nach oben hin gibt es einen Deckel von 2.500 Euro.
Interessierte Vereine können sich bis zum 28. Februar 2026 bei den Stadtwerken Neuss für das Sponsoring bewerben.
Das entsprechende Bewerbungsformular findet sich online unter: https://www.stadtwerke-neuss.de/unternehmen/engagement#9
Fahrgäste der Stadtwerke mit ÖPNV Angebot in Neuss sehr zufrieden
Globalzufriedenheit deutlich gestiegen / Stadtwerke Neuss bestes Unternehmen im VRR bei bundesweiter Kundenbefragung
Die Stadtwerke Neuss sind einer der Gewinner beim diesjährigen „ÖPNV-Kundenbarometer“. Die bundesweite Vergleichsstudie wird vom Marktforschungsinstitut Kantar durchgeführt. Unter 44 teilnehmenden Verkehrsunternehmen erreichten die Stadtwerke Neuss als bestes Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr den fünfzehnten Platz in der Gesamtbewertung. Bei der Globalzufriedenheit steigerten sich die Stadtwerke gegenüber der Befragung vor drei Jahren signifikant auf die Note „sehr gut“ mit einem Schnitt von 2,49 und liegen damit deutlich über dem eher „durchschnittlichen“ Branchendurchschnitt von 2,95. „Dem Kundenbarometer ist eindeutig zu entnehmen, dass sich die Stadtwerke Neuss im Gegensatz zum nur marginal positiven Deutschlandtrend ziemlich deutlich verbessert haben“, zeigt sich Stephan Lommetz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Neuss unter anderem angesichts der deutlich gestiegenen Weiterempfehlungsbereitschaft und den Kundeneinschätzungen zu Pünktlichkeit und Verlässlichkeit sowie des bestehenden Liniennetzes mit Anschlüssen und der Taktfrequenz sowie dem Platzangebot in den Stadtwerke-Bussen zufrieden. Bei der Kategorie „Freundlichkeit des Personals landeten die Stadtwerke bundesweit auf Platz 3. Die Ausfallquote der Busse liegt laut einer Stadtwerke-Erhebung bei sehr niedrigen 0,3 Prozent. Kommt es zu Beschwerden, werden diese zu 98% in der Soll-Antwortzeit bearbeitet.
Befragung zu 32 Leistungsmerkmalen
Aufgeteilt in die sechs Oberkategorien Fahrerlebnis, Angebot, Verlässlichkeit, Tarif und Tickets, Kundenbeziehung und Informationen wurden insgesamt 32 Einzelmerkmale abgefragt. In 30 der Merkmale haben die Stadtwerke Neuss besser als der ÖPNV-Durchschnitt abgeschnitten. Bestwerte wurden dabei bei der Zulässigkeit, den dynamischen Fahrgastinformationen an den Haltestellen und der Sauberkeit und Gepflegtheit der Fahrzeuge festgestellt. „Mehr als 80 Prozent der Fahrgäste fühlen sich in unseren Bussen wohl. Die Sicherheit in unseren Fahrzeugen wird sowohl tagsüber als auch abends als sehr hoch bewertet“, stellt Uwe Koppelmann, Bereichsleiter Nahverkehr bei den Stadtwerken Neuss fest. Verbesserungspotenzial sehen die Befragten vor allem noch bei der Echtzeitinformation über Verspätungen und Störungen. Nicht zuletzt durch die Einführung und Etablierung des DeutschlandTickets werden die zuvor eher negativen Aspekte „Tarife und Preis-Leistungsverhältnis“ auch durch verschiedene Vereinfachungen im Tarifsystem des VRR deutlich positiver wahrgenommen. „Wir freuen uns über das insgesamt positive Feedback unserer Fahrgäste, sehen die Ergebnisse aber als Ansporn, auch künftig zuverlässige, kundenorientierte und nachhaltige Mobilität bei uns in Neuss zu gestalten“, fasst Stadtwerke-Geschäftsführer Stephan Lommetz die Ergebnisse zusammen.
Über das ÖPNV Kundenbarometer
Für das ÖPNV-Kundenbarometer 2025 wurden im Sommer 250 zufällig ausgewählte Personen und auch den ÖPNV nutzende Menschen in Neuss befragt. Sie bewerteten 32 Merkmale rund um den ÖPNV unter anderem zu Angebot, Zuverlässigkeit, Ticketing, Informationen und Kundenkontakt. Das ÖPNV-Kundenbarometer wird seit 27 Jahren von Kantar, einem der weltweit führenden Unternehmen für Marketing-Daten und -Analysen, durchgeführt. 2025 nahmen 44 Verkehrsanbieter an der Studie teil, mit insgesamt rund 25.000 Interviews. Die Befragung liefert wertvolle Einblicke in die Zufriedenheit der Fahrgäste mit dem öffentlichen Nahverkehr in Deutschland und dient als Benchmark für Qualität und Service.
Zukunft Eissport in Neuss
Gespräche mit Eigentümer des Alpenparks wurden beendet / Betrieb der Eissporthalle im Südpark wird weitergeführt
Nach zwei Jahren intensiver Gespräche hat sich die Stadt Neuss mit dem Eigentümer und Betreiber des Neusser Alpenparks einvernehmlich darauf verständigt, die gemeinsamen Überlegungen für eine Eissporthalle an der Neusser Skihalle nicht weiter zu verfolgen. Im Herbst 2023 hatte die Stadt mit den damaligen Eigentümern einen Letter of Intend (LOI) für ein mögliches Kooperationsmodell unterzeichnet. Der LOI hatte auch nach dem Erwerb des Alpenparks durch die Snowworld Germany GmbH weiter Bestand. Die Gespräche wurden fortgeführt und unter anderem wurde durch ein Fachbüro eine Machbarkeitsstudie erstellt. Hieraus wurden im weiteren konkrete Business-Cases entwickelt. In einem gemeinsamen Gespräch der Stadt, des Alpenparks und der Stadtwerke-Tochter Neusser Bäder und Eissporthalle GmbH (NBE) kam man in diesem Monat überein, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für alle Beteiligten kein zufriedenstellendes Ergebnis ergeben. Daraufhin entschied man sich einvernehmlich, die Planungen einvernehmlich nicht weiterzuverfolgen.
Betrieb der Eissporthalle im Südpark geht weiter
Nach Beendigung der Gespräche mit dem Alpenpark haben die Stadtwerke Neuss zugesagt, die inzwischen über 50 Jahre alte Eissporthalle in Reuschenberg weiter zu betreiben. Im vergangenen Jahr hatte die Tochter NBE einen hohen sechsstelligen Betrag in einer neue, mobile Eisaufbereitung sowie eine neue Bandenanlage investiert. „Mit viel persönlichem Engagement ist es den Mitarbeitenden in den vergangenen Jahren wiederholt gelungen, die Eissporthalle funktionstüchtig zu halten. Dies ist auch das Ziel für die
kommenden Jahre“, erklärten die NBE-Geschäftsführer Stephan Lommetz und Matthias Braun.
Stadtwerke Neuss senken die Energiepreise
Strom und Gas werden für Stadtwerkekunden günstiger
Die grundversorgten Energiekunden der Stadtwerke Neuss können sich auf das Jahr 2026 freuen. Der lokale Energieversorger wird die allgemeinen Preise für Strom und Gas im ersten Quartal senken.
Neusserinnen und Neusser, die ihren Strom von den Stadtwerken Neuss beziehen, werden ab dem 1. März 2026 beim Arbeitspreis pro Kilowattstunde (kWh) um rund 7 Prozent entlastet werden. Die genaue Höhe ist noch abhängig von den endgültigen Netzentgelten und Umlagen. „Obwohl die Senkung der Netzentgelte in Neuss wohl unter dem Bundesdurchschnitt liegen wird, profitieren unsere Kundinnen und Kunden von einer darüber hinaus gehenden Reduzierung insbesondere aufgrund einer sehr guten Beschaffung“, freut sich Stadtwerke-Vertriebsleiter Matthias Braun.
Zum 01. Januar 2026 sinken die Arbeitspreise für Gas je nach Tarif und Jahresverbrauch um rund 4%. Dabei fangen die Stadtwerke sowohl steigende Netzentgelte aufgrund staatlicher Regelungen sowie die steigenden Kosten für Emissionszertifikate (CO2-Kosten) vollständig durch verbesserte Einkaufskonditionen auf. Der Gesetzgeber hat im November 2025 die Abschaffung der Gasspeicherumlage zum 01.01.2026 beschlossen. Die Stadtwerke werden diese Reduzierung zu 100 % an ihre Gaskunden weitergeben.
Förder-Millionen vom Bund für weitere Stadtwerke-E-Busse
Bundesminister Schnieder übergab Förderurkunde in Berlin an Stadtwerke-Geschäftsführer / 2,81 Millionen Euro Fördermittel für die Anschaffung von 15 weiteren Elektrobussen
Der Bund unterstützt den Ausbau der Elektrobusflotte in Neuss mit Fördermitteln. Insgesamt 2,81 Millionen Euro stehen den Stadtwerken Neuss für die Anschaffung weiterer 15 Busse in den kommenden drei Jahren zur Verfügung. Die Stadtwerke haben mit der Förderzusage die entsprechende Ausschreibung bereits gestartet. Die Förderurkunde wurde in dieser Woche in Berlin im Rahmen der Fachkonferenz „klimafreundliche Busse“ (BUSKON 2026) persönlich von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder an Thomas Walkiewicz, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Neuss übergeben. Die Stadtwerke gehören damit zu den Unternehmen in Deutschland die einen Teil der insgesamt 417 Millionen Euro für die Beschaffung von fast 1.900 neuen Elektrobussen erhalten.
„Elektrobusse sind ein zentraler Baustein für einen klimafreundlichen öffentlichen Personennahverkehr. Mit unserer Förderung investieren Verkehrsunternehmen in saubere, leise und innovative Technologien. Mehr als 2.200 durch uns geförderte Elektrobusse sind bereits im Einsatz. Weitere rund 1.900 E-Busse kommen jetzt hinzu. Das zeigt: Der Umstieg funktioniert – und bringt Vorteile für Fahrgäste und Anwohner ebenso wie für Klima und Umwelt. Insgesamt unterstützen wir diese Transformation seit 2021 mit rund 1,5 Milliarden Euro,“ teilte Minister Schnieder am Rande der Förderurkundenübergabe mit.
Stadtwerke setzen Ausbau der E-Mobilität fort
Derzeit sind beim Neusser Mobilitätsdienstleister 11 reine Elektrobusse im Einsatz. In Kürze schon werden weitere sechs Busse hinzukommen. „Die vollständige Elektrifizierung unserer Busflotte bleibt weiter unser Ziel. Hier hilft die Förderung des Bundes ungemein, wenngleich sie aber nur einen Teil der Mehrkosten für die Anschaffung eines
Elektrobusses anstelle eines Dieselfahrzeugs abdeckt“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Walkiewicz. Gemeinsam mit Marcel Thomas, Leiter Abteilung Technik/Materialwirtschaft bei den Verkehrsbetrieben der Stadtwerke Neuss, hat Walkewicz an der Fachkonferenz BUSKON 2026 teilgenommen.
„Die Vorträge und der Austausch mit anderen Verkehrsunternehmen im Rahmen einer solchen Konferenz bieten stets eine hervorragende Gelegenheit, die eigenen Planungen auf den Prüfstand zu stellen und mit den Best-Practice-Modellen der ÖPNV-Branche zu vergleichen. Wir sind auf einem guten Weg, der durch die zugesagte Förderung Planungssicherheit erhält“, so Marcel Thomas.
Neusser Bundestagsabgeordneter lobt Förderung
Der Neusser Bundestagsabgeordnete und Mitglied des Verkehrsausschusses Carl-Philipp Sassenrath (CDU) empfing die Stadtwerke-Delegation nach der Übergabe der Förderurkunde im Bundestag. Sassenrath freute sich über die Entscheidung des Bundes, die Stadtwerke Neuss beim weiteren Ausbau der Elektrobusflotte zu unterstützen. „Der Bund zeigt ganz konkret, dass unsere Region bei der Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs bedacht wird. Das ist ein kraftvolles Signal für Innovation und wirtschaftliche Stärke im Verkehrssektor. Wir investieren gezielt in moderne und saubere Antriebstechnologien und stärken damit zugleich unsere kommunalen Betriebe vor Ort“, so Sassenrath.
Zur Förderung
Das Projekt Beschaffung E-Busse der Stadtwerke Neuss wird im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr“ mit insgesamt rund 2,81 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV) gefördert. Fördermittel dieser Maßnahme werden auch im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) über die europäischen Aufbau- und Resilienzfazilitäten (ARF) im Programm NextGenerationEU bereitgestellt. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.
Stadtwerke haben weitere fünf Mobilstationen in Neuss in Betrieb genommen
Grundlage für die engere Verknüpfung unterschiedlicher Verkehrsmittel geschaffen / Weitere Mobilstationen sind in der Umsetzungs- und Planungsphase
Die Mobilitätswende in Neuss nimmt weiter Fahrt auf. Heute konnten die Stadtwerke Neuss weitere fünf Mobilitätsstationen auf Neusser Stadtgebiet in Betrieb nehmen. Im Beisein von Bürgermeister Reiner Breuer, dem städtischen Dezernenten für Planung und Mobilität Christoph Hölters und der Stadtwerke-Aufsichtsratsvorsitzenden Julia Langer konnte Thomas Walkiewicz Vollzug melden. Der technische Geschäftsführer stellte exemplarisch an der Mobilstation Neusserfurth Mitte am Berliner Platz das Gesamtprojekt vor.
Weitere Mobilstationen wurden auf der Venloer Straße, Neusserfurth Schleife auf der Kaarster Straße, in Norf auf der Mainstraße und in Allerheiligen am S-Bahn-Haltepunkt fertiggestellt.
Neben einer einheitlichen Grundausstattung verfügen die jeweiligen Mobilstationen über individuelle Angebote und Abstellflächen. Ein Kernelement der Anlagen sind die Sha-ring-Angebote der Stadtwerke Neuss. So können an der Mobilstation am Berliner Platz fortan jeweils zwei E-Autos, zwei Elektroroller (sogenannte Scooter) und zwei-E-Fahrräder im Rahmen eines stationsbasierten Sharings ausgeliehen werden. Weiter stehen an den Mobilstationen unter anderem Radbügel, Dreiradstellplätze, Fahrrad-Reparaturstationen und Radboxen zur Verfügung. An den Mobilstationen Allerheiligen, Norf Mainstraße und Neusserfurth Schleife auf der Kaarster Straße sind zudem jeweils Ladesäulen für private Elektroautos installiert worden. Die Radboxen wie auch die überdachten Abstellplätze mit den Radbügeln sind jeweils begrünt.
Weitere sechs Mobilstationen befinden sich in Umsetzungs- bzw. Planungsphasen
Parallel zur Fertigstellung der fünf Ladestationen haben die Stadtwerke Neuss in den vergangenen Monaten die Planung für die nächsten sechs Stationen im Stadtgebiet vorangetrieben. Dieses werden im Dreikönigenviertel am S-Bahnhof, im Stadionviertel an der Piuskirche, an der Stadt-halle, in Weckhoven am Einkaufszentrum und am Neusser Hauptbahnhof errichtet. Zusätzlich wird die schon länger bestehende Mobilstation Hamtorwall an der Haltestelle Niedertor, am Platz am Niedertor erweitert. Die Vergabe der Tiefbauleistungen und die Lieferung von Stationsausstattungen für diese sechs Stationen erfolgte planmäßig im Januar. Die Arbeiten an der Stadthalle haben bereits begonnen.
Die Planungsphase für weitere Mobilstationen wurde in den letzten Monaten bereits forciert. Die derzeit mit der Stadt Neuss in Abstimmung befindlichen Stationen werden in Holzheim, Reuschenberg, Gnadental, Grimlinghausen und im Barbaraviertel geplant und sollen im kommenden Jahr gebaut werden.
Auswahl der Standorte erfolgte anhand Machbarkeitsstudie
Eine Machbarkeitsstudie wies insgesamt 26 Standorte für Mobilstationen aus und legte auf Basis einer betriebswirtschaftlichen, einer volkswirtschaftlichen sowie einer verkehrsfachlichen Bewertung eine Rangreihenfolge zur Umsetzung fest. Die TOP-10-Mobilstationen sollen, gemäß Ratsbeschluss, durch die Stadtwerke Neuss umgesetzt werden.
Alle Angebote per App bzw. Online buchbar
Alle E-Fahrzeuge (Autos, Scooter und Fahrräder) können online über die „neuss e-mobil“ App gebucht werden, die sowohl im Apple Store als auch im Google Play Store verfügbar ist. Die einmalige Registrierung für das E-Sharing erfolgt zuvor ebenfalls über die App. Über die App wird das Fahrzeug auch geöffnet und verriegelt. Die Fahrzeuge sind unabhängig von Öffnungszeiten rund um die Uhr verfügbar. Die Fahrradboxen sind in das bereits in Neuss bestehende VRR-Projekt „DeinRadschloss“ eingebunden. Auch dieses verfügt über ein einfaches und schnelles digitales Buchungs- und Zugangssystem. Gebucht werden können die Boxen ganz einfach online über die Internetseite www.dein-radschloss.de. Hier können Nutzer sich in wenigen Minuten registrieren, den gewünschten Standort auswählen und online bezahlen. Es können alle Boxen im System „DeinRad-schloss“ genutzt werden. Das sind laut VRR inzwischen rund 2.500 Boxen in 40 Städten. Der Zugang zu „Dein Rad-schloss“ kann per PIN, QR-Code oder Chipkarte mit RFID Chip, wie zum Beispiel dem DeutschlandTicket der Stadt-werke Neuss, erfolgen.
Statements:
„Das Ergebnis der fünf neuen Mobilstationen hat gedauert, kann sich aber sehen lassen. Die Stadtwerke haben Wort gehalten und Phase 1 des Ratsauftrages umgesetzt. Wir sind sehr gespannt, wie die Mobilstationen mit ihren Features von den Neusserinnen und Neussern angenommen werden. Die Stadtwerke unterstreichen hiermit nicht zum ersten Mal, dass wir uns längst vom reinen Busunternehmen zum umfassenden Mobilitätsdienstleister in Neuss entwickelt haben.“
Thomas Walkiewicz, Geschäftsführer Technik, Stadtwerke Neuss
„Die Schaffung von neuen Mobilitätsformen und die Verbindung der einzelnen Elemente sind neben der voranschreitenden Elektrifizierung wichtige Bausteine für die Umsetzung der Mobilitätswende in Neuss. Mit attraktiven Angeboten wollen wir über die Stadtwerke Neuss Anreize schaffen, um den Modal Split in Neuss weiter Richtung ÖPNV und seiner korrespondierenden Mobilitätsangebote wie etwa den Mobilstationen zu entwickeln.“
Reiner Breuer, Bürgermeister Stadt Neuss
„Über die neuen Mobilstationen wird eine enge Anbindung und Verbindung mit dem bestehenden ÖPNV zu Bus und Schiene geschaffen. Ganz bewusst entstanden oder entstehen die Mobilstationen auch im Umfeld von S-Bahn-Haltepunkten wie in Allerheiligen, im Dreikönigenviertel oder am Hauptbahnhof. Die Mobilstationen sind im Mobilätsentwicklungskonzept niedergeschrieben und sind Teil des Neusser Klimaschutzkonzeptes.“
Christoph Hölters, Beigeordneter für Planung, Bau und Verkehr der Stadt Neuss
"Mit dem Bau der neuen Mobilstation setzen die Stadtwerke Neuss ein wichtiges Zeichen für nachhaltige, moderne und vernetzte Mobilität und leisten ein Beitrag zu mehr Lebensqualität in unserer Stadt. Die Mobilstationen sind ein zusätzlicher Baustein, um den Bürgerinnen und Bürgern klimafreundliche und komfortable Wege zur Fortbewegung anzubieten und einen weiteren Schritt in Richtung Mobilitätswende zu machen. Gemeinsam gestalten wir die Mobilität der Zukunft – nachhaltig, digital und bürgernah."
Julia Langer, Aufsichtsratsvorsitzende Stadtwerke Neuss GmbH