Ist Ihre Wasserleitung eine Zeitbombe?
Tipps und Tricks zum Frostschutz von Hausanschlüssen und Leitungen
 

Ob wir es wollen oder nicht, die Tage sind kürzer geworden, es ist kalt - der Winter ist da.  Was gibt es da Schöneres als eingekuschelt in eine Decke, im Wohnzimmer zu sitzen und einen Kakao zu schlürfen?

700x465-Wohnzimmer-unter-Wasser.jpgWenn Sie aber nicht jetzt handeln, wird aus dieser Idylle vielleicht eher ein Alptraum. Stellen Sie sich vor, Sie kommen nach einem schönen Weihnachtswochenende nach Hause und Ihre Wohnung ist nass, die Wände sind feucht oder die Heizungen werden nicht warm.
Wie das passieren kann? Durch Frost geplatzte Leitungen und Rohre. Werden diese nämlich nicht bei Zeiten winterfest gemacht, ist jeder Frost der kommt eine tickende Zeitbombe für Ihr ganz persönliches Winterwunderland. Wenn Sie also keine nassen Füße oder Wände bekommen wollen, sollten Sie jetzt handeln. Wie? Das erklären wir Ihnen hier:

Wer ist für Ihre Wasserleitung verantwortlich?

Wichtig ist zunächst einmal zu wissen, dass jeder, ob Hauseigentümer oder Mieter, für seine eigenen Anschlüsse, Wasserleitungen und Heizungsanlagen sorgen muss. Versicherungen betrachten es meist als Fahrlässigkeit, sollte es zu einer eingefrorenen Leitung kommen. Das bedeutet, dass sie nicht für den Schaden aufkommen. Damit der Winter also keine teure Angelegenheit wird, sollte jeder seine Wasserleitungen, Anschlüsse und Heizungsanlagen regelmäßig kontrollieren und richtig isolieren.

Richtig isolieren? Wie geht das?

Gerade Leitungen im Keller oder im Außenbereich sind anfällig für Frost. Es ist aber einfach, Diese zu isolieren. Altpapier, Holzwolle oder Decken reichen in vielen Fällen bereits aus. Wer etwas professioneller vorgehen möchte, nimmt vorgeformte Isolierungen aus Polyethylen oder Neoprenschaumstoff. Beide Varianten gibt es im Baumarkt beziehungsweise im Internet in unterschiedlichen Größen und Formen für kleines Geld zu 700x465-Wasserschaden.jpgkaufen. Einfach zurechtschneiden, über die freiliegenden Leitungen überstülpen und mit etwas Neopren- oder Acrylklebeband fixieren. Das ist einfach, sehr effektiv und langlebig.

Und im Garten?

Wasserleitungen im Garten oder Außenbereich sollten vor dem ersten Frost am besten vom Hauptanschluss abgesperrt und anschließend entleert worden sein. Dazu einfach das Absperrventil zu drehen und das Auslaufventil öffnen. So kann das verbleibende Wasser aus den Leitungen auslaufen. Wichtig ist hier, dass der Wasserhahn im Anschluss nicht vollkommen zugedreht wird.

Auf Reisen

Fahren Sie in den Winterferien weg? Dann schließen Sie den Absperrhahn hinter dem Wasserzähler. So trennen Sie auch im Innenbereich alle Leitungen, die nicht genutzt werden, vom Hauptwasseranschluss und entleeren Sie Diese. Achten Sie darauf, dass die Wohnung oder das Haus unter keinen Umständen auskühlt. Das heißt, Ihre Heizung sollte mindestens auf dem Frostschutzsternchen stehen. So kann Ihr Heizkörper nicht einfrieren und funktioniert bei Ihrer Rückkehr einwandfrei.

Väterchen Frost war schon da?700x465-Rohre-Keller.jpg

Oh je, Väterchen Frost hat bereits Ihre Rohre besucht? Jetzt ist Eile geboten. Möglicherweise können Sie ein Platzen noch verhindern. Wie? Durch vorsichtiges und langsames abtauen. Am besten nimmt man einen heißen Lappen, heißes Wasser, ein Wärmekissen oder einen herkömmlichen Haartrockner. Aber wie gesagt, langsam und vorsichtig vorgehen, da Sie sonst mehr zerstören als reparieren. Falls nach dem Abtauen aber doch Wasser austreten sollte, sperren Sie bitte die Hauptwasserleitung und rufen einen Installateur. Alles andere verursacht astronomische Kosten.

Besser also die Heizungen frühzeitig winterfest machen. Befolgen Sie aber schon jetzt unsere Tipps und Tricks zum Frostschutz Ihrer Leitungen, Anschlüsse und Rohre, können Sie den kommenden Winter ohne tickende Zeitbomben im Hinterkopf genießen.

Ihre Yasemin Kayaci aus der Unternehmenskommunikation

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